Erasmus+

Erasmus+ ist das europäische Programm für Bildung, Jugend und Sport bis 2020. Das Programm bietet Förderungen für Einzelpersonen als auch Organisationen: Erasmus+ fördert Personen jeden Alters bei Aneignung von Wissen und beim Sammeln von Erfahrungen in Einrichtungen und Organisationen in verschiedenen Ländern. Organisationen, wie Hochschulen, Bildungs- und Ausbildungsträger, Denkfabriken, Forschungseinrichtungen oder private Unternehmen, können gefördert werden.
Da wir selbst eine Organisation sind, stellen wir nun die drei Leitaktionen und zwei zusätzliche Aktionen vor.
Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen - Die erste Aktion fördert die Mobilität von Lernenden, Personal, Freiwilligen, Jugendarbeiterinnen/-arbeitern und jungen Menschen. Es besteht die Möglichkeit Lernende und Personal zu entsenden oder aufzunehmen. Außerdem werden Lehr-, Aus- und Weiterbildungstätigkeiten gefördert.
Leitaktion 2: Innovation und bewährte Verfahren - In der zweiten Leitaktion geht es um allgemeine und berufliche Bildung im Jugendbereich, hier gibt es folgende fünf Bereiche: Strategische Partnerschaften, Wissensallianzen, Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten, Projekte zum Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich, Projekte zum Kapazitätsaufbau im Jugendbereich
Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformen - In dieser Leitaktion geht es um die Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben und an Diskussionen mit politischen Entscheidungsträgern. Es wird der Aufbau von Wissen in allgemeiner und beruflicher Bildung und Jugend fördern.
Jean Monnet - Die Jean Monnet Aktion fördert Lehre, Forschung und politische Debatte über die EU und ihre Politik.
Sport - In dieser Aktion wird die Entwicklung und Durchführung von sportlichen Aktivitäten gefördert.

IMST - Innovationen machen Schulen Top!

IMST ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Frauen zur Weiterentwicklung und Unterstützung des Österreichischen Schulunterrichts. Es handelt sich dabei um ein flexibles Unterstützungssystem. Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrer dabei zu unterstützen, Innovationen im MINDT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Deutsch, Technik) an österreichischen Schulen durchzuführen. IMST verfolgt dabei zwei Ansätze der Förderung: themenspezifische Förderung und Förderung in regionalen Netzwerken.

Der Lösungsansatz von IMST besteht darin, dass Wissenschafter/innen Lehrerinnen und Lehrer dabei begleiten, ihren Unterricht zu verbessern. In den Netzwerken tauschen sich die Lehrkräfte und Lehrerbildner/innen über Unterricht und Schule aus.

IMST wirkt sowohl auf den einzelnen Unterricht als auch auf die Strukturen im Bildungswesen: Lehrkräfte führen innovative Unterrichts- und Schulprojekte durch und arbeiten in Netzwerken zusammen. Gleichzeitig kann IMST aber viel mehr: Pädagogische Hochschulen und Universitäten arbeiten in den Themenprogrammen eng zusammen. In den Netzwerken wirken auch die Landesschulräte mit. Damit werden – abseits von langfristigen Strukturdiskussionen – tragfähige Kooperationen aufgebaut, die helfen, Synergien im Bildungssystem zu nutzen.

Im Schuljahr 2015/16 wurde SkillDisplay als Projekt im IMST-Themenprogramm "Kompetenzorientiertes Lernen mit digitalen Medien" gefördert und wissenschaftlich begleitet.